Beef-Brisket - Mehr als nur Suppenfleisch

Das legendäre Beef-Brisket! In der BBQ-Szene zählt es zur "Heiligen Dreifaltigkeit"! Ihr werdet Euch wundern, wie einfach das geht. Ihr braucht dazu nur ein gutes Stück Fleisch, einige Gewürze, nen Kugelgrill und jede Menge Zeit.

 

Zeit, die sich definitiv lohnt! Nach ca. 20 Stunden habt Ihr ein ganz besonderes Stück Fleisch für Eure Gäste! Hier beschreiben wir Euch kurz und knapp, wie das geht! 

Zunächst einmal müsst Ihr das Fleisch trimmen - also vom überschüssigem Fett befreien. Fragt Euren Metzger des Vertrauens. Der macht Euch das sehr gerne!

Für die RUB-Mischung verwendet Ihr folgende Zutaten:

 

3 EL Paprika edelsüß

2 EL grobes Meer- oder Ursalz

2 EL roter Pfeffer (frisch gemahlen)

1 EL Rosmarin

1 EL Liebstöckel

1 TL Zwiebelgranulat

1 TL Knoblauchgranulat

eine Prise Piment

und eine Prise Zimt

Nach 24 Stunden nehmt Ihr das Fleisch aus der Kühlung und bereitet Euren Grill vor. Klassisch eignet sich dazu der Minion-Ring ganz gut.

 

Justiert den Grill auf ca. 110 Grad, nehmt Eure Holzchips zur Hand und legt das Brisket nun solange auf den Grill, bis Ihr auf eine Kerntemperatur von 80 Grad kommt.

 

Der Duft ist bis dahin schon unbezahlbar! :-)

Jetzt packt Ihr das gute Stück möglichst dicht verschlossen in Back-Papier ein. Setzt Eueren Temperaturfühler mit ein und packt das Paket wieder auf den Grill. Die Garraumtemparatur sollte zwischen 100 und 130 Grad liegen.

 

Keine Sorge! Dabei wird es mehrere Plateau-Phasen geben. Da steigt die Kerntemperatur einfach nicht weiter :-)

Bei unserem Stück dauerte der Grill-Vorgang rund 20 Stunden!

 

An dieser Stelle eine kleine Kaufempfehlung von unserer Seite:

Der Thermo-Pro leistet für kanpp 50,00 Euro gute Dienste. Reichweite des Empfängers absolut ausreichend und die Temperaturanzeige funktioniert zuverlässig.

 

Nach 10 Stunden mussten wir kurz nachjustieren, Kohle nachlegen und die Wasserschale auffüllen.

Nach Erreichen der Ziel-Kerntemperatur von 92 Grad wurde das Fleisch dicht und warm in die Ruhe-Phase geschickt.

 

Dies ist notwendig, dass sich der Fleisch-Saft gut verteilen kann. Wenn die Temperatur stimmt, könnt Ihr auch gut 2 Stunden "ruhen".

 

 

Zum Anschneiden braucht Ihr ein schönes Brett, ein scharfes Messer und natürlich Hunger! Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachgrillen!

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© Markus Brunner